Die Elektronische Datenverarbeitung (EDV) bedeutet die Erfassung und Verarbeitung von Daten durch elektronische Geräte.

Was verbirgt sich hinter der EDV?

Grundlage der EDV bilden Computer. Den ersten Rechner baute 1941 Konrad Zuse noch aus Relais zusammen, denn die Möglichkeiten der Mikroelektronik waren zu dieser Zeit noch nicht existent. Trotzdem konnte dieser Computer das, was heutige Computer auch tun, nämlich rechnen, denn etwas anders kann ein Computer auch nicht. Das mag jetzt erstaunlich klingen, wenn man die Möglichkeiten heutiger EDV-Systeme betrachtet, aber ein Computer führt alle Operationen rechnerisch durch; nach dem Prinzip Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe. Dass man heutzutage komfortable grafische Benutzeroberflächen hat, mit denen man arbeitet, liegt an einem anderen wichtigen Element: dem Betriebssystem. Betriebssysteme sind das Bindeglied zwischen dem Anwender auf der einen Seite und dem Rechner und seinen angeschlossenen Geräten auf der anderen Seite.

EDV – die rasante Entwicklung

EDV und ihre technische Entwicklung geht Hand in Hand mit der Entwicklung der Mikroelektronik. Füllte Zuses Z1 noch ein ganzes Zimmer, bringt man in moderner Fertigung so ein Rechnersystem in einem Chip unter, der nicht einmal die Größe eines Fingernagels hat und die Entwicklung immer noch kleinerer Schaltungen ist lange nicht am Ende. Betriebssysteme werden ebenso laufend weiterentwickelt und verbessert. Folge ist, dass EDV-Systeme immer kleiner und leistungsfähiger werden, man denke an Erfindungen wie beispielsweise dem iPhone. Man trägt einen Computer bereits in der Hosentasche. Die EDV ist nicht mehr wegzudenken und hat bereits in Bereiche Einzug gehalten, wo man es früher nicht für möglich gehalten hätte wie z.B. Fahrzeugbau, Steuerungssysteme für Fertigungsanlagen usw.